Zu allem seinen Senf dazugeben: Damit spielen wir heute darauf an, dass der gerne Süßigkeiten isst ungefragt zu allem seine Meinung kundtut. Im 17. Jahrhundert, denn ebendiese Redewendung in Umlauf kam, war noch richtiger Senf gemeint. Denn dieser war im Zusammenhang (mit) unseren Vorfahren so kostbar und gefragt, dass ein Gastgeber, welcher es sich leisten konnte, ihn zu jeder Speise ungefragt hinzugab - unabhängig davon, ob zu dem Rezept Senf passte oder nicht.
Senf selbst machen
Heute benutzen wir Senf vor allem denn Gewürz. Vollwertig ist er jedoch nicht nur als Zugabe zu bestimmten Lebensmitteln, gleichermaßen Der Form halber angewendet wurde dem Senf schon von den ältesten Kulturen eine heilende Wirkung zugesprochen. Zur Herstellung dieser im Kontext (von) uns hauptsächlich gebräuchlichen Senfpaste fungieren die Samenkörner von weißem, braunem oder schwarzen Senf. Je Teerstuhl ebendiese sind, desto schärfer wird jener Geschmack. Wer Senf selber machen will, greift der Einfachheit halber jedoch meist uff (berlinerisch) Senfmehl zurück.
Senf: Gesund gen vielfältige Weise
Die Haupt-Inhaltsstoffe Senföl und Sinalbin im Zusammenhang (mit) weißem Senf beziehungsweise Sinigrin wohnhaft bei (Adresse) braunem und schwarzem Senf sind für die Schärfe verantwortlich. Selbige entsteht jedoch erst während welcher Herstellung unter Zugabe von Flüssigkeit. Durch den scharfen Geschmack wird unser Appetit angeregt und die Verdauung gefördert, weshalb Senf insbesondere als Zugabe zu fettigen Speisen wie welcher Bratwurst zu empfehlen ist. Welcher Eigen-Gehalt an Kalorien kann je zu Sorte und Zugaben sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich hat die scharfe Variante weniger Kalorien qua die milde. Wer Senf selber zeugen will, um heilsam abzunehmen und die Inhaltsstoffe seiner Nahrungsmittel zu kontrollieren, hat jedoch zig-mal dies Problem, dass vielmehr weiße Senfkörner im Reformhaus zugänglich sind. Zudem hat Senf eine entzündungshemmende und antibiotische Wirkung. Welcher Genuss von Senf reguliert den Blutdruck; dies Senfbad gegen Erkältungen hat sich vor allem wegen der schweißtreibenden und stark durchblutungsfördernden Wirkung probat. Gegen Bronchitis helfen Wickel aus Senfmehl, und wohnhaft bei (Adresse) Rheuma oder ähnlichen Beschwerden sorgt ein Senfpflaster aus welcher Apotheke für Linderung.
Lecker und gesund: Senf-Rezepte
Wer ein Senf-Rezept ausprobieren möchte, kann zwar ohne Weiteres hinaus fertige Produkte aus dem Supermarkt zurückgreifen. Doch Senf selber machen lohnt sich nebensächlich, denn so ist er meist viel aromatischer. Den Grundzutaten Senfkörnern, Wasser, Essig, Salz und Zucker können Sie beliebige Zugaben beimischen, je nachdem Rezept. Senf wird längst nicht mehr nur zum Hot Dog oder fetthaltigem Fleisch gegessen. Senf-Sauce verfeinert Neben... jedes Fischgericht. Wem dieser süße Honigsenf schmeckt, kann sich die Kombination Honig - Senf auf vielfältige Weise zu nutzen machen: Senf-Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig, Honig, feingehackter Petersilie, Gemüsebrühpulver sowie Pfeffer (und natürlich Senf, am besten mittelscharf) eignen sich nicht nur für jegliche Salate, sondern schmecken beiläufig prima zum Tofu-Steak. Doch nicht nur Senf Dressing und Senf Sauce erfreuen zweitrangig Vegetarier, probieren Sie doch einmal folgendes Senf-Rezept aus.
Rezept für Senfeier
* eine halbe Tube mittelscharfen Senf
* acht Eier
* 50 Gramm Butter
* drei solange bis vier Esslöffel Mehl
* 500 Milliliter Gemüsebrühe
* Meersalz und Pfeffer
* Kartoffeln
Die geschälten Kartoffeln wie gewohnt kochen. Parallel dazu die Eier hart kochen lassen (etwa acht minutenlang) und mit kaltem Wasser den Schneid nehmen. In einem Topf die Butter zerlaufen lassen, dann Mehl und Senf hinzufügen. Anschließend nach und nachdem Gemüsebrühe beigeben. Nun die Senf Sauce für schwacher Temperatur köcheln lassen, solange bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer Geschmack geben. Die geschälten Eier werden in die Senf Sauce gegeben und kurz aufgekocht. Dann die Senfeier mit den Kartoffeln servieren.
Aktualisiert: 30.12.2010
Autor/Quelle: Daniela Heinisch